FW-OE: Abraumfeuer gerät außer Kontrolle - Feuerwehr löscht Waldbrand

Am Donnerstag, den 02.05.2019 gegen 16:35 Uhr wurden die Einheiten aus Altenhundem, Maumke, Meggen und das Tanklöschfahrzeug (TLF) Grevenbrück zu einem Waldbrand nach Lennestadt-Meggen alarmiert. Aufgrund der trockenen Witterung und leichtem Wind, hatte sich ein ordnungsgemäßes Abraumfeuer unkontrolliert auf eine gerodete Waldfläche von etwa 250 Quadratmetern ausgebreitet. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung oberhalb der Wälder von Meggen Richtung Halberbracht zu erkennen. Unmittelbar wurden nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte weitere Kräfte der Einheiten aus Elspe und Halberbracht nachalarmiert. Die Feuerwehr grenzte das Feuer zunächst ein und verhinderte ein Ausbreiten auf ein nahegelegenes Waldstück. Für einen besseren Löscheffekt wurde dem Löschwasser im Anschluss ein Schaummittel zugemischt. Durch das Schaummittel kann das Wasser tiefer in das Erdreich eindringen um auch Glutnester im Erdreich ablöschen zu können. Mit 3 Tanklöschfahrzeugen wurde die Löschwasserversorgung während der Einsatzdauer von rund 2 Stunden sichergestellt. Im Pendelverkehr wurde die Einsatzstelle mit insgesamt rund 25.000 Liter Löschwasser versorgt. Aufgefüllt wurden die Tanklöschfahrzeuge an einem Hydranten in der Ortschaft Halberbracht. Die Feuerwehr Lennestadt war mit 60 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren die Polizei und der Rettungsdienst des Kreises Olpe.

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FW-OE: Leistungsnachweis der Feuerwehren des Kreises Olpe in Lennestadt - Elspe

Am Samstag, den 25.05.2019 findet der Leistungsnachweis der Feuerwehren des Kreises Olpe in Lennestadt - Elspe statt. Ab 10:00 Uhr starten rund 30 Einheiten aus dem gesamten Kreisgebiet um die örtliche Schützenhalle und den Schützenplatz. Die Löscheinheit Elspe, welche den Leistungsnachweis zum 3. Mal ausrichtet, blickt in diesem Jahr auf Ihr 112. Gründungsjahr zurück. Aus diesem Grund wird die Einheit zusätzlich neben der eigentlichen "Wettkampfgruppe" mit einer Traditionsgruppe teilnehmen. Selbst den ungeschulten Feuerwehraugen werden beim Anblick der Traditionsgruppe der Fortschritt und die Entwicklung zur heutigen modernen Feuerwehrschutzbekleidung schnell klar. Die Traditionsgruppe wird nicht in moderner Schutzkleidung laufen, sondern wird mit einem Zeitsprung von knapp 30 Jahren auf die damals zeitgemäße Schutzausrüstung zurückgreifen. Außerhalb der eigentlichen Wertung, wird die Traditionsgruppe der Einheit Elspe sicherlich einer der Höhepunkte beim diesjährigen Leistungsnachweis. Hintergrund des Leistungsnachweises ist in erster Linie die Förderung der Kameradschaft aber auch das Vermitteln von theoretischen und praktischen Kenntnissen rund um die Feuerwehr. In einem feuerwehrtechnischen Teil, einer technischen Hilfeleistung in Form eines Verkehrsunfalls, dem Beantworten von schriftlichen Fragen und das Anlegen von Knoten und Stichen wird neben der benötigten Zeit auch die saubere und fehlerfreie Arbeit der Einheiten bewertet. Auch die Bevölkerung ist eingeladen sich über den Leistungsstand der Feuerwehren des Kreises Olpe zu überzeugen. Die teilnehmenden Gruppen (9 Feuerwehrmänner / -frauen) oder Staffeln (6 Feuerwehrmänner / -frauen) haben im feuerwehrtechnischen Teil zunächst die Wahl zwischen einer Übung in einem Brandhaus, aus dem eine Person gerettet werden muss oder einem klassischem Löschangriff, bei dem ausgelost wird in welcher Form dieser erfolgt. Bei der technischen Hilfeleistung muss eine verletzte Person aus einem PKW gerettet und erste Hilfe geleistet werden. Für den theoretischen Teil müssen 10 Fragen beantwortet werden. Ein wichtiger Bestandteil im Feuerwehrdienst sind die verschiedenen Knoten und Stiche, welche je nach Einsatzsituation variieren. Jeder Teilnehmer der Einheit hat die Aufgabe einen geforderten Knoten oder einen Stich zu legen bzw. zu stechen. Für den Spaßfaktor hat die ausrichtende Einheit aus Elspe wieder ein Zusatzspiel. In der Schützenhalle steht eine mobile Kegelbahn, bei der die drei besten Gruppen aus dem Kreis Olpe einen Preis erhalten können. Nach der Siegerehrung lädt die Einheit Elspe alle Teilnehmer und Mitbürger zu einer Party in die Schützenhalle Elspe ein.

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FW-OE: Brand im Dachgeschoss - PKW-Fahrer warnen Bewohner vor Feuer

Am Sonntagabend, den 24.03.2019 wurden die Feuerwehr Lennestadt und der Rettungsdienst gegen 18:50 Uhr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand nach Lennestadt - Saalhausen alarmiert. Eine starke Rauchentwicklung wurde von vorbeifahrenden Autofahrern wahrgenommen, die geistesgegenwertig handelten und eine dort wohnende Familie über den Brand im Dachgeschoss informierten. Zeitgleich wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Durch das schnelle Handeln der Passanten und der ebenfalls alarmierten "Helfer vor Ort", ausgebildetes medizinisches Personal der Ortschaft Saalhausen, welches bei einem medizinischen Notfall zusätzlich zum Rettungsdienst alarmiert wird, konnten noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr alle Bewohner das Haus verlassen. Durch den Notarzt wurden dennoch alle Bewohner gesichtet um alle Eventualitäten, wie eine Rauchgasvergiftung, ausschließen zu können. Ein Transport in ein Krankenhaus war glücklicherweise nicht erforderlich. Die Feuerwehr konnte sich unmittelbar auf den Brand im zweiten Obergeschoss konzentrieren. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps ins Gebäude vor und konnten den Brand in einem Zimmer im Dach schnell ausfindig machen. Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten innerhalb kürzester Zeit Wirkung. Um das Gebäude vom Rauch zu befreien, wurde ein Lüfter in Stellung gebracht. Mit der Drehleiter wurde das Dach zusätzlich von außen auf Glutnester kontrolliert. Auch eine angrenzende Wohnung der Doppelhaushälfte wurde von der Feuerwehr im Dachgeschoss kontrolliert. Die B236 musste während der Löscharbeiten in beide Richtungen für etwa zwei Stunden vollgesperrt werden. Die Feuerwehr Lennestadt war mit 80 Einsatzkräften der Einheiten aus Saalhausen, Kickenbach, Altenhundem und Meggen im Einsatz. Des Weiteren wurde der Gerätewagen - Logistik (GW-L2) der Einheit Grevenbrück mit weiteren Atemschutzgeräten zur Einsatzstelle alarmiert. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst des Kreises Olpe, die Malteser aus Oedingen sowie die Polizei.

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FW-OE: Gasflammen eingefangen - Heissausbildung bei der Feuerwehr Lennestadt

Außergewöhnliche Einsatzszenarien zu trainieren ist für die Feuerwehr immer recht schwierig, wenn es an passenden Übungsobjekten fehlt. Umso wichtiger ist daher die Unterstützung von Firmen, die eine solche besondere Ausbildung möglich machen. Eine dieser Firmen ist innogy SE, die Kommunen, in denen sie Netzbetreiber ist, ein Training im Bereich Strom und Gasbrandbekämpfung anbietet. An einer solchen "Heissausbildung" nahmen am vergangenen Samstag 40 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Lennestadt in Meggen teil. Erstmals konnte an einer mobilen Übungsanlage geübt werden. In den vergangenen Jahren musste man immer erst nach Dortmund fahren, um an einem solchen Training teilnehmen zu können. Daher war es nun erheblich praktischer, "zu Hause" üben zu können. Als Ausbilder standen Peter Kraft und Holger Krasemann von der Firma traicon-brandschutz zur Verfügung, beide mit langjähriger Berufserfahrung bei einer großen deutschen Berufsfeuerwehr und auch schon viele Jahre im Bereich der Heissausbildung unterwegs. Nach einer etwa einstündigen theoretischen Einführung in das Thema ging es für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Lennestadt ans Werk. An der ersten Station ging es um die Personensuche mithilfe einer Wärmebildkamera in einem Keller. Bei der zweiten Station wurde dann die Bekämpfung eines Gasbrandes geübt. Sicherlich keine alltägliche und einfache Situation, aber mit dem Wissen und der Unterstützung der Ausbilder hatte man hier Gelegenheit, mal "in Ruhe" eine Gasflamme einfangen zu können. Gleichwohl bei echten Einsätzen sicher noch ein anderer Stressfaktor herrscht, wird diese Ausbildung dazu beitragen, zukünftig in einer möglichen Einsatzsituation einen kühlen Kopf zu bewahren.

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FW-OE: Kaminbrand in Grevenbrück - Feuerwehrmann absichtlich angefahren

Am Freitag, den 22.02.2019 wurde die Feuerwehr Lennestadt zu einem Kaminbrand in einem Einfamilienhaus alarmiert. Nach der Erkundung wurde sofort ein Löschangriff aufgebaut und der Kamin durch die Feuerwehr gekehrt. Zwischenzeitlich musste ein Rettungswagen für den gesundheitlich angeschlagen Hausbesitzer nachalarmiert werden, da dieser kollabiert war. Ein Transport in ein Krankenhaus war letztendlich nicht nötig. Während des laufenden Einsatzes kam es zu einem Zwischenfall mit einem uneinsichtigen Autofahrer, bei dem ein Feuerwehrmann verletzt wurde. Der Fahrer wollte durch die Einsatzstelle fahren, wurde dann aber durch einen Feuerwehrmann darauf hingewiesen das dies momentan nicht möglich sei. Darauf fuhr der Fahrer dem Feuerwehrkameraden mutwillig über den Fuß und entfernte sich von der Einsatzstelle. Der Feuerwehrmann wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Altenhundem gebracht. Er zog sich Prellungen und Quetschung an Bein und Fuß zu, konnte das Krankenhaus aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den flüchtigen Fahrer eingeleitet. Die Einsatzstelle wurde abschließend an den Bezirksschonsteinfeger übergeben. Im Einsatz waren die Löschgruppe Grevenbrück, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

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