23 Oktober, 2017

Bürgerinformationen

Neben unsern klassischen Aufgaben wie Brandbekämpfung oder Technische Hilfeleistung gehört auch die Brandschutzaufklärung zu unserem Aufgabengebiet. Unsere Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher besuchen regelmäßig die Kindergärten, Schulen und Seniorenheime und leisten hier Aufklärungsarbeit, und das mit viel Einsatz, Engagement und Fingerspitzengefühl.
Auch auf unserer Internetseite stellen wir Informationen für Bürger bereit, wie man sich vor Gefahren schützen kann. Neben dem Thema Rauchmelder haben wir nun auch für Sie Informationen zum Thema Gefahr durch Kohlenmonoxid auf unserer Internetseite bereitgestellt. Weitere Themen werden folgen.

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Sirenen und Sirenensignale

Bis Anfang der Neunzigerjahre gab es ein flächendeckendes Sirenennetz des Bundes, das ursprünglich die Bevölkerung vor möglichen Luftangriffen warnen sollte. Viele Menschen kannten die dazugehörigen Warntöne, regelmäßige Probealarme gehörten vielerorts zum Alltag. Nach dem Ende des so genannten Kalten Krieges hat der Bund dieses Sirenennetz aufgegeben und den Kommunen zur Übernahme angeboten. Nur einige haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht, so dass viele Sirenen abgebaut wurden.
Inzwischen installieren viele Kommunen wieder ein Sirenensystem, um die Bürgerinnen und Bürger im Gefahrengebiet mit einer Warnung zu erreichen. Das Land unterstützt diesen Aufbau. Der laute und schrille Ton einer Sirene ist ein effektives Mittel, das zumindest die Existenz einer Gefahr für die Menschen in der Umgebung deutlich hörbar anzeigt. Nur wer von der Gefahr weiß, kann sich dann über die Medien weitere Informationen zur Gefahrenlage beschaffen.


Folgende Sirenenwarntöne werden in Nordrhein-Westfalen einheitlich verwendet:

 

   

 

Warnung - auf- und abschwellender Ton: Gefahr, Radio einschalten, Dauer: 1 Minute

 

 

  

Entwarnung - Dauerton: Gefahr ist vorüber, Dauer: 1 Minute

 

 

Feueralarm: 3 x 15 Sekunden Heulton

 

Text und Grafiken: Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen

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Feuerwehr Lennestadt als App

Die Feuerwehr Stadt Lennestadt verfügt über eine eigene App. Unsere Beiträge, Fotos, Einsatzberichte, Veranstaltungshinweise, Tipps und Infos Rund um das Thema Brandschutz oder sonstige wichtige Ereignisse landen damit immer direkt auf Ihrem Smartphone. Und zwar mit aktiver Push-Benachrichtigung, wann immer es etwas Neues gibt. In der Regel veröffentlichen wir alle Beiträge unserer Internetseite auch auf unserer Facebook-Seite. Zudem stellen wir auf Facebook immer mal wieder kleinere Berichte über Ereignisse, Bilder oder Informationen ein, die nicht unbedingt auf unserer Internetseite veröffentlicht werden.

 

Mit der offiziellen App der Feuerwehr Lennestadt bleibt Ihr also immer auf dem Laufenden. Auch, und das sei ausdrücklich erwähnt, wenn jemand keinen Facebook-Account besitzt. Ein Facebook-Account ist für unsere App nicht erforderlich.

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Gefahr durch Kohlenmonoxid

In der Vergangenheit hat man zunehmend von Unglücken im Zusammenhang mit Kohlenmonoxid gehört. Diese Unglücke verliefen meistens tötlich. Ähnlich tückisch wie Brandrauch auch wollen wir aufklären vor der Gefahr durch Kohlenmonoxid und wie Sie sich davor schützen können.

Daher stellen wir Ihnen hier eine Information des Verband der Feuerwehren in NRW e. V. zum Download bereit:

 

Attachments:
Download this file (FachempfehlungCO-Bevlkerung_01.pdf) Gefahr durch Kohlenmonoxid[ Gefahr durch Kohlenmonoxid]110 kB

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112 - Europaweiter Notruf

Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale.

Jedoch wissen bislang nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland (Stand 2014), dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage erstmals über dem EU-Durchschnitt von 41 Prozent. Bei einem Notfall in Deutschland würden 82 Prozent der Befragten die 112 wählen.

Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!

  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der „Spaß“-Anrufe in den Leitstellen enorm verringert.
  • Die Kosten: Das Gespräch mit der Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

 

Absetzen eines Notrufs

Im Finnland-Urlaub brennt es plötzlich in der Ferienwohnung; bei der Fahrt durch Ungarn kommt es zum Verkehrsunfall – Sie zücken Ihr Telefon, wählen den EU-weiten Notruf 112 und erreichen die Leitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Was sind nun die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?

  • Was ist passiert? Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.
  • Wo ist es passiert? Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.
  • Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es? Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.
  • Wer ruft an? Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.
  • Warten auf Rückfragen? Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

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