FW-OE: Bombenfund in Lennestadt – Langenei beschäftigt Hilfsorganisationen

Die Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbombe vom Typ GP 1000 sorgte für ein Großaufgebot an Rettungskräften in der Ortschaft Lennestadt – Langenei. Aufgrund einer in Zukunft anstehenden Baumaßnahme auf einem ehemaligen Bahnhofsgelände, wurde eine Rasenfläche systematisch durch Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes auf mögliche Anomalien abgesucht. Dabei wurde eine deutliche Abweichung vom Normalwert festgestellt, was schließlich zum Fund der 10 Zentner schweren Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg führte.
Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Lennestadt wurde die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei gegen 13:50 Uhr zur Unterstützung angefordert. Eine für die Feuerwehr Lennestadt nicht alltägliche Lage, denn innerhalb von wenigen Stunden musste nahezu eine ganze Ortschaft für die Entschärfung evakuiert werden. Rund um die Fundstelle wurde zunächst ein 500 Meter umfassender Gefahrenbereich festgelegt, der mit 636 Einwohnerinnen und Einwohner vollständig evakuiert werden musste.
Die Feuerwehr bildete daher zur Koordination eine technische Einsatzleitung am Feuerwehrgerätehaus in Langenei, unmittelbar an der Grenze zum Gefahrenbereich. Dafür wurde zur Unterstützung der Einsatzleitwagen (ELW), sowie der Abrollbehälter Einsatzleitung (AB-EL) des Kreises Olpe alarmiert. ELW und AB-EL bilden zusammen die Komponente „Einsatzleitwagen 2“. Der Einsatzleitwagen diente dabei als Kommunikationszentrale. Der Abrollbehälter unterstützte die Einsatzleitung bei der Stabsarbeit, sowie der Lagedarstellung und der Organisation der Einsatzstelle.
Parallel wurde frühzeitig die Ortsdurchfahrt der B236 beidseitig durch die Polizei gesperrt. An der Sauerlandhalle in Lennestadt – Altenhundem wurde ein Bereitstellungsplatz für alle anrückende Fahrzeuge und Einsatzkräfte eingerichtet. Ein Bereitstellungsplatz ist eine festgelegte Stelle, an der sich die Einsatzkräfte und Fahrzeuge zunächst sammeln. Je nach Bedarf werden diese dann vom Bereitstellungsplatz zur unmittelbaren Einsatzstelle abgerufen. Für die überregionalen Hilfsorganisationen wurde ein zweiter Bereitstellungsraum in der Industriestraße in Lennestadt – Grevenbrück durch die Feuerwehr eingerichtet.
Zur Unterstützung der Evakuierungsmaßnahmen wurde durch die Kreispolizeibehörde Olpe eine Bereitschaftspolizeihundertschaft aus Wuppertal angefordert.
Zwischenzeitlich wurde die Sauerlandhalle durch das Deutsche-Rote-Kreuz (DRK) für die Unterbringung der zu evakuierenden Anwohnerinnen und Anwohner hergerichtet. Ebenfalls wurde das Krankenhaus Lennestadt für die kurzweilige Unterbringung von bettlägerigen Personen und infizierten Covid-Patienten vorbereitet.
In Langenei wurde zeitgleich die Bevölkerung per Lautsprecherdurchsagen über die bevorstehende Evakuierung informiert. In der Ortsmitte standen dafür 3 Busse für den Transfer zur Sauerlandhalle bereit. Im Anschluss wurde alle 15 Straßen im Gefahrenbereich durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei begangen und jede Haustür nochmal kontrolliert. Hierbei weigerten sich zunächst 2 Personen den unmittelbaren Gefahrenbereich zu verlassen, zeigten später jedoch Einsicht, sodass ein gewaltsames Öffnen der Haustür nicht mehr erforderlich war.
Nach einer daraus resultierenden 30-minütigen Verzögerung, konnte die Entschärfung der Fliegerbombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst beginnen. Dafür wurde der Zünder entfernt und der Blindgänger nach rund 30 Minuten unschädlich gemacht werden. Der spätere Abtransport erfolgte mit einem LKW des Kampfmittelbeseitigungsdienst nach Hagen.
Kurze Zeit später konnte dann offiziell Entwarnung gegeben werden, sodass alle Maßnahmen beendet werden konnten und die Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Heimat zurückkehren konnten.
Insgesamt waren am Einsatz rund 170 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdient, DRK und Polizei beteiligt. Der Einsatz endete schließlich gegen 21:30 Uhr.

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FW-OE: Garagenbrand in Maumke – starke Rauchentwicklung sorgt für Einsatz der Feuerwehr

Am Sonntag, den 24.07.2022 alarmierte die Kreisleitstelle Olpe gegen 21:50 Uhr die Feuerwehr Lennestadt sowie den Rettungsdienst des Kreises Olpe zu einem Garagenbrand nach Lennestadt – Maumke.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Löschgruppe Maumke, drang dichter schwarzer Rauch aus einer an einem Wohnhaus angrenzenden Doppelgarage. Nach einer ersten Erkundung wurde klar, dass beide Garagen baulich voneinander getrennt waren und somit nur eine Garage unmittelbar vom Feuer betroffen war. In beiden Garagenteilen befanden sich glücklicherweise weder Personen noch Fahrzeuge.

Die Feuerwehr setzte zunächst einen Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ein. Diese Maßnahme zeigte sehr schnell Wirkung, sodass ein Ausbreiten des Feuers auf weitere Teile der Garage und auf den Keller des Wohnhauses verhindert werden konnte. Ein weiterer Trupp kontrollierte mit einer Steckleiter das Flachdach der Doppelgarage auf eine mögliche Brandausbreitung auf die Dachfläche sowie die unmittelbar angrenzende Garage. Parallel wurde das angrenzende Wohnhaus durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz kontrolliert. Hier konnte teilweise eine Beaufschlagung mit Brandrauch festgestellt werden. Die Feuerwehr setzte daher einen Lüfter ein, damit das Gebäude quergelüftet und vom Brandrauch befreit werden konnte.

Für die Einsatzstellenhygiene wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes der Gerätewagen-Logistik der Löschgruppe Grevenbrück alarmiert, damit die eingesetzten Trupps, die mit Brandrauch beaufschlagte Einsatzkleidung ablegen und vor Ort wechseln konnten.

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, kann die betroffene Garage sowie der angrenzende Keller zunächst nicht weiter benutzt werden.

Die Feuerwehr Lennestadt war mit 40 Einsatzkräften der Löschgruppen aus Maumke und Meggen sowie dem Einsatzleitwagen der Löschgruppe Elspe und dem Gerätewagen Logistik der Löschgruppe Grevenbrück vor Ort. Ebenfalls war der Rettungsdienst des Kreises Olpe mit einem Rettungswagen und die Polizei im Einsatz. Zur Brandursache und Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

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FW-OE: Feuerwehr befreit Grundschulkind aus Treppengeländer

Die Feuerwehr Lennestadt und der Rettungsdienst wurde heute Vormittag zu einer Grundschule nach Lennestadt - Grevenbrück alarmiert. Dort hatte sich ein 7-jähriger Schüler beim Spielen in der Pause das Bein an einem Treppengeländer eingeklemmt und konnte sich nicht eigenständig befreien. Versuche der Lehrkräfte den Jungen zu befreien blieben ohne Erfolg. Daher wurden die Löschgruppen Grevenbrück und Bilstein, die Löschgruppe Elspe mit dem Einsatzleitwagen und die Löschgruppe Meggen mit dem Rüstwagen nach Lennestadt - Grevenbrück alarmiert. Zunächst versuchten die Einsatzkräfte den Jungen mittels Brechwerkzeugs zu befreien. Da sich das massive Treppengeländer aus Edelstahl so jedoch nicht einfach öffnen ließ, musste hydraulisches Rettungsgerät in Form von Schere und Spreizer sowie eine Säbelsäge in Verbindung mit einer Spezialschere vom Rüstwagens eingesetzt werden. Nach kurzer Zeit war der Junge aus seiner misslichen Lage befreit. Der Rettungsdienst musste vor Ort nicht weiter eingreifen. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Die Feuerwehr Lennestadt war mit sechs Fahrzeugen und 30 Kameraden im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei und der Rettungsdienst des Kreises Olpe mit einem Rettungswagen und einem Notarzt.

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FW-OE: Modul 4 Ausbildung – Neue Sprechfunker bei der Feuerwehr Lennestadt

Im Rahmen der Grundausbildung zum Truppmann/-frau fand in den letzten zwei Wochen das Modul vier in Form eines Sprechfunkerlehrganges bei der Feuerwehr Lennestadt statt. In über 18 Unterrichtsstunden erlernten die acht Teilnehmer und eine Teilnehmerin zunächst umfangreiches Fachwissen über die physikalischen und technischen Grundlagen im Sprechfunkbetrieb. In verschiedenen Übungen konnte das erlernte Wissen dann gleich mehrfach in der Praxis umgesetzt werden. Ebenfalls wurde die Arbeit der Leistelle und das Alarmierungssystem der Feuerwehr erläutert, bevor die verschiedenen Arten von Einsatzleitwagen mit den jeweiligen technischen Möglichkeiten vorgestellt wurden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausbildung umfasste die Navigation und die Kartenkunde. Besonders bei Einsätzen im Waldgebiet oder bei einer überörtlichen Hilfe in anderen Kommunen ist die Navigation mit einer Karte oftmals unumgänglich. Die abschließende schriftliche Lernerfolgskontrolle konnten alle mit Erfolg meistern. Für die jungen Feuerwehrleute konnte somit ein weiterer Baustein der Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen werden. Alle am Lehrgang beteiligten Kameradinnen und Kameraden konnten einen vollständigen Impfschutz vorweisen, sodass der Lehrgang unter Berücksichtigung der 3G Regeln stattfinden konnte. Als nächstes Modul steht für die neuen Sprechfunker nun die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger an.

Am Sprechfunkerlehrgang erfolgreich teilgenommen haben:

Nele Blöink (Kickenbach), Marian Friedrichs (Meggen), Enrico Murgia und Marlon Henkel (beide Grevenbrück), Marius Freese, Thorben Maschke, Nikos Hennecke, Franz Plitt und Pascal Würde (alle Saalhausen)

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FW-OE: Erfolgreicher Sprechfunkerlehrgang - 12 neue Sprechfunker bei der Feuerwehr Lennestadt

Die Feuerwehr Lennestadt verfügt über 12 neue Sprechfunker. In 16 Stunden praktischer und theoretischer Ausbildung, wurden den Kameradinnen und Kameraden physikalische Grundlagen über den Sprechfunkbetrieb der Feuerwehr, die Alarmierung durch die Leitstelle sowie die verschiedenen Betriebsarten und der Netzaufbau der Funktechnik vermittelt. Auch der Aufbau der Einsatzleitwagen (ELW) und Kartenkunde standen auf dem Dienstplan des Sprechfunkerlehrganges. Im praktischen Teil wurden umfangreiche Funkübungen durchgeführt, um das theoretisch vermittelte Wissen in der Praxis umzusetzen. In der abschließenden theoretischen Lernerfolgskontrolle, konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lehrgang erfolgreich abschließen. Der Sprechfunkerlehrgang ist ein weiterer Bestandteil der Grundausbildung und ist das 4. von insgesamt 6 Modulen der Truppmannausbildung. Folgende Kameradinnen und Kameraden haben am Lehrgang erfolgreich teilgenommen: Jannik Becker (Oberelspe), Robin Gabriel, Ann-Christine Mester (beide Elspe), David Klöß (Saalhausen), Bastian Ludwig, Veronika Ott, Sebastian Wiese (alle Altenhundem), Cornelius Neufeld (Grevenbrück), Julian Pfeil, Christian Richter (beide Maumke), Frederic Soest (Oedingen) und Tatjana Weber (Meggen)

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